Was kostet Digital Signage in der Schweiz 2026?
Software-Abos, Miete inklusive Hardware und die Kosten, die niemand auflistet. Veröffentlichte Preise mit Quellen und ein Rechenbeispiel mit fünf Bildschirmen über drei Jahre, das Sie mit Ihren eigenen Zahlen nachrechnen können.
The Wunderframe team 5 min read
«Was kostet ein Bildschirm?» klingt nach einer Frage mit einer einzigen Zahl als Antwort. In der Praxis hat ein Digital-Signage-Projekt drei Rechnungen: die Software, die entscheidet, was läuft, die Hardware, die es zeigt, und die Zeit, die es braucht, um alles einzurichten und aktuell zu halten. Anbieter schnüren diese Posten unterschiedlich, was ihre Preise schwer direkt vergleichbar macht.
Dieser Beitrag zeigt die Modelle, denen Sie 2026 in der Schweiz begegnen, mit veröffentlichten Preisen und deren Quellen, und ein Rechenbeispiel, das Sie mit Ihren eigenen Zahlen nachrechnen können. Preise ändern sich – prüfen Sie jede Quelle, bevor Sie entscheiden.
Die drei Modelle
- Software-Abo, eigene Hardware. Sie bezahlen eine Lizenz pro Bildschirm und Monat oder Jahr und bringen Ihre eigenen Bildschirme und Player mit. Das ist das häufigste Modell.
- Miete, alles inklusive. Sie bezahlen pro Bildschirm einen monatlichen Betrag, der Display, Player, Software und meist den Service abdeckt. Das kostet monatlich mehr, dafür ist vorab weniger zu kaufen.
- Kaufen und selbst betreiben. On-Premise-Software mit einmaliger Lizenz, betrieben von Ihrer eigenen IT. Das lohnt sich für grosse Installationen mit IT-Abteilung. Wir lassen es unten weg, weil die Kosten fast vollständig von Ihrem eigenen Setup abhängen.
Was die Software kostet
Veröffentlichte Listenpreise pro Bildschirm, wie die Anbieter sie angeben:
- Meister Signage (Schweiz): eine Lizenz für CHF 15 pro Monat oder CHF 180 pro Jahr, gemäss dem eigenen Ratgeber zu den Kosten von Digital Signage in der Schweiz.
- Yodeck: USD 8–16 pro Bildschirm und Monat, je nach Plan (yodeck.com/pricing).
- OptiSigns: USD 10–45 pro Bildschirm und Monat (optisigns.com/pricing).
- ScreenCloud: USD 20–30 pro Bildschirm und Monat (screencloud.com/pricing).
Die US-Preise sind in Dollar und, wie bei US-Preislisten üblich, ohne Schweizer MWST. Die Spannen sind breit, weil die höheren Pläne Funktionen hinzufügen: mehr Benutzer, Freigabe-Workflows, Integrationen, Geräteverwaltung und Support. Vergleichen Sie, was Sie tatsächlich nutzen würden, nicht nur die tiefste Zahl.
Was die Miete kostet
Meister Signage nennt auch eine Komplettmiete für CHF 149–179 pro Bildschirm und Monat (gleiche Quelle). Die Miete umfasst Display und Player – vergleichen Sie sie also mit Software plus Hardware, nicht mit Software allein. Miete passt zu einem befristeten Projekt, zu einem Betrieb, der keine Geräte besitzen will, oder zu einem Ort, an dem jemand anderes verantwortlich sein soll, wenn ein Bildschirm ausfällt.
Ein Rechenbeispiel: fünf Bildschirme über drei Jahre
Das ist einfache Arithmetik mit den obigen Preisen: fünf Bildschirme, 36 Monate, Listenpreise, keine Rabatte, ohne MWST.
- Software zu CHF 15 pro Bildschirm und Monat: 15 × 5 × 36 = CHF 2'700, plus die Bildschirme und Player, die Sie kaufen.
- Software zu USD 8–16: 8 × 5 × 36 bis 16 × 5 × 36 = USD 1'440–2'880, plus Hardware.
- Software zu USD 20–30: USD 3'600–5'400, plus Hardware.
- Miete zu CHF 149–179: 149 × 5 × 36 bis 179 × 5 × 36 = CHF 26'820–32'220, Hardware inklusive.
Die Differenz zwischen den Abo-Zeilen und der Miet-Zeile ist das, was Sie sonst für Hardware, Installation und Betreuung ausgeben würden. Ob Kaufen günstiger ist, hängt davon ab, was Ihre Bildschirme und Player kosten und wie lange Sie sie behalten.
Vergleichen Sie eine Miete mit Software plus Hardware – nie mit Software allein.
Was die Hardware kostet
Hardwarepreise nennen wir hier nicht, weil sie zu stark von Grösse, Helligkeit und Montageort abhängen. Die Bestandteile sind aber immer dieselben:
- Das Display. Ein professionelles Display ist für viele Betriebsstunden pro Tag gebaut und kostet meist mehr als ein Consumer-TV derselben Grösse. Für einen Bildschirm, der zwölf Stunden am Tag läuft, lohnt sich das oft. Ein Bildschirm im Sitzungszimmer, der eine Stunde läuft, kann ein normaler Fernseher sein.
- Der Player. Eine kleine Box hinter dem Bildschirm: eine Android-TV-Box, ein Raspberry Pi, ein Mini-PC oder der eingebaute Browser des Bildschirms. Er ist oft der günstigste Teil – und derjenige, der entscheidet, wie zuverlässig das ganze Setup ist. Wie Sie Boxen nutzen, die Sie vielleicht schon besitzen, beschreiben wir in Alte Android-TV-Boxen und Raspberry Pis als Signage-Player.
- Montage und Verkabelung sowie Strom und Netzwerk bei jedem Bildschirm.
Die Kosten, die niemand auflistet
- Installation. Eine Elektrikerin oder ein Installateur für Halterungen, Strom und Netzwerk bei jedem Bildschirm, besonders in älteren Gebäuden.
- Inhalte. Bildschirme, die ein Jahr lang dieselben Folien zeigen, werden nicht mehr wahrgenommen. Jemand muss die Inhalte erstellen, und diese Zeit kostet meist mehr als die Lizenz.
- Den Betrieb am Laufen halten. Wer merkt, wenn ein Bildschirm schwarz ist? Wer geht hin und startet ihn neu? Fernüberwachung (sehen, was jeder Bildschirm wirklich zeigt, ihn vom Büro aus neu starten) spart Wege.
- Netzwerk. Gäste- oder Hotel-WLAN mit Anmeldeseite oder Client-Isolation ist ein häufiger Grund, warum Bildschirme am Tag X nicht funktionieren.
- Strom für Bildschirme, die den ganzen Tag laufen.
Fragen, die Sie jedem Anbieter stellen sollten
- Gilt der Preis pro Bildschirm, pro Player oder pro Standort? Und bei einer Videowand aus vier Panels?
- Was passiert, wenn das Netzwerk ausfällt: Spielt der Bildschirm weiter oder wird er schwarz?
- Kann ich vom Büro aus sehen, was jeder Bildschirm tatsächlich zeigt?
- Welche Player werden unterstützt, und kann ich Hardware verwenden, die ich schon besitze?
- Was passiert mit meinen Bildschirmen, wenn ich nicht mehr bezahle?
- Wo werden meine Daten gespeichert? Für Schweizer Organisationen ist das eine Frage des Datenschutzgesetzes (nDSG).
Wo Wunderframe passt
Wunderframe ist Signage-Software, die auch für Events gebaut ist. Sie läuft auf Hardware, die Ihnen gehört: einem Browser, der Android-TV-App, der Desktop-App für Windows, macOS und Linux oder einem Raspberry Pi 4 oder 5. Bildschirme speichern ihr Programm auf dem Gerät und spielen ohne Netzwerk weiter (siehe Offline, caching and storage). Unter Devices sehen Sie, was ein Bildschirm wirklich zeigt, und können ihn neu starten.
Was es von den oben genannten Tools unterscheidet, ist die Live-Seite: Speaker-Intros aus Ihrem Programm, Speaker, die sich per Link zuschalten, ein Regie-Desk auf dem Laptop oder Handy und Gäste, die Notizen und Fotos an die Walls senden. Wenn Ihre Bildschirme nur je eine Menükarte zeigen, reicht vielleicht ein einfacheres Tool. Wenn sie auch einen Event tragen müssen, lesen Sie So sollte ein Event wirklich laufen.
Wunderframe ist neu, und das sagen wir auch. Die Android-TV-App gibt es auf Google Play. Der Raspberry-Pi-Player ist unser neuester Player – testen Sie ihn an einem Bildschirm, bevor Sie eine ganze Location ausrüsten.
Stages in einer Location: eine breite Aula, ein Foyer-Bildschirm im Hochformat und ein Sitzungszimmer, alle online und aktuell.
Die Pläne ansehen
Unsere aktuellen Pläne finden Sie unter Preise. Am schnellsten finden Sie heraus, ob Wunderframe passt, wenn Sie kostenlos starten, den Player-Link einer Stage auf einem vorhandenen Bildschirm öffnen und Getting started folgen.
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